Rüdiger will WM-Prämie spenden – Fans hoffen, dass andere Spieler folgen

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Real Madrids Abwehrchef Antonio Rüdiger hat angekündigt, seine WM-Prämie für einen wohltätigen Zweck spenden zu wollen. Damit hat er positiv auf sich aufmerksam gemacht. Zuvor sagte schon sein Trainer Hansi Flick, dass viele Spieler dazu bereit seien es ihm gleichzutun und ihre Prämien für die Teilnahme am Turnier ebenfalls an Hilfsbedürftige zu spenden. Rüdiger war jetzt der Erste, der sein Vorhaben öffentlich angekündigt hat. Deshalb hat FanQ die Fans in Deutschland gefragt, ob die anderen Spieler sich seiner Initiative anschließen sollten.

Rüdiger: „Es schmerzt mich zu sehen, unter welchen Bedingungen die Kinder in Sierra Leone aufwachsen.“

Nicht nur mit seiner Ankündigung seine Prämie für die Weltmeisterschaft spenden zu wollen, begeistert Antonio Rüdiger gerade die Fans. Schon zuvor setzte sich der deutsche Nationalspieler für hilfsbedürftige Kinder in Sierra Leone ein. In Zusammenarbeit mit der deutschen Hilfsorganisation ‚BigShoe‘ ermöglichte er elf Kindern teure und komplexe Behandlungen. Die Kids kommen alle aus der Provinzstadt Lunsar und haben hauptsächlich mit angeborenen Klumpfüßen zu kämpfen. Auf Instagram hat Rüdiger den Ärzten und der Organisation ‚BigShoe‘ gedankt, und auch den jungen Patienten ließ er Wünsche der Besserung zukommen.

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Rüdigers Mutter wurde in Sierra Leone geboren, er selbst bezeichnet das Westafrikanische Land als seine zweite Heimat. Zu den lokalen Umständen sagte er: „Es schmerzt mich zu sehen, unter welchen Bedingungen die Kinder in Sierra Leone aufwachsen. Für diese Kinder ist leider nichts selbstverständlich.“ Außerdem führte der 29-Jährige weiter aus: „In Deutschland habe ich die Möglichkeiten bekommen, die vielen Menschen in Sierra Leone, dem Heimatland meiner Mutter, verwehrt bleiben. Ich bin dankbar für diese Möglichkeiten und weiß es sehr zu schätzen, in welcher privilegierten Situation ich mich befinde. Hier zu helfen ist eine Ehrensache für mich. Ich möchte in Zukunft mit meiner Familie noch viele weitere Projekte in Sierra Leone umsetzen.“

Die Prämien fallen natürlich unterschiedlich aus, je nachdem wie erfolgreich die deutsche Nationalelf im Turnier abschneiden wird. Für einen Gruppensieg gibt es 50.000 Euro pro Kopf, 100.000 Euro für das Erreichen des Viertelfinals, für den Einzug ins Halbfinale werden 150.000 Euro ausgeschüttet und im Falle eines Sieges kriegen die Spieler jeweils 400.000 Euro. Das letzte Testspiel findet heute um 18 Uhr im Oman gegen deren Nationalmannschaft statt, bevor es am 23. November im ersten Vorrundenspiel gegen Japan ernst wird. Vor diesem Hintergrund wollte FanQ von den Fans wissen, ob sich mehr Spieler so verhalten sollten. Die Ergebnisse sind dabei eindeutig. Ganze 82,84% der Befragten wollen, dass die anderen Spieler seinem Beispiel folgen. Lediglich 3,73% der Umfrageteilnehmer unterstützen diese Forderung nicht.

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