FC Chelsea: Boehly mit Interesse an Ronaldo-Verpflichtung im Winter? – Fans uneins

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Der fünffache Weltfußballer Cristiano Ronaldo ist bei seinem aktuellen Verein Manchester United unzufrieden. Sein Trainer Erik ten Hag schenkt ihm nur selten das Vertrauen, sodass der 37-Jährige meistens auf der Ersatzbank Platz nehmen muss. Medienberichten zufolge würde Todd Boehly, der neue Eigner des FC Chelsea, den Angreifer im Winter gerne nach London holen, sollte dieser seinen Vertrag bei den ‚Red Devils‘ auflösen. FanQ hat die deutschen Fußballfans befragt, für wie wahrscheinlich sie einen Winter-Wechsel des Portugiesen halten.

Ronaldo boykottiert Einwechslung gegen Tottenham

Ob Cristiano Ronaldo bei Manchester United bleibt, hängt maßgeblich von einem Gespräch des Stürmers mit seinem Trainer Erik ten Hag ab. Der Niederländer würde zwar gerne bis zum Saisonende mit dem fünfmaligen Weltfußballer zusammenarbeiten, allerdings nur dann, wenn der 37-Jährige sich unterordnet und mit seiner Jokerrolle leben kann. Andernfalls sei laut „The Athletic“ auch eine Vertragsauflösung im Bereich des Möglichen.

Sollte es tatsächlich zur einvernehmlichen Trennung kommen, stünde mit dem FC Chelsea bereits ein Interessent parat. Der neue Besitzer der ‚Blues‘, Todd Boehly, hätte den Portugiesen Informationen der „Bild“ zufolge bereits im letzten Sommer gerne in die englische Hauptstadt gelotst. Allerdings habe Thomas Tuchel, der damalige Trainer des Champions-League-Siegers von 2021, sich gegen eine Verpflichtung Ronaldos ausgesprochen.

Der Stürmer stand in dieser Spielzeit in nur zwei von elf Premier-League-Spielen in der Startformation der ‚Red Devils‘. Der 37-Jährige sorgte vielmehr abseits des Platzes für Schlagzeilen, indem er mehrmals die Autorität seines Coaches untergrub. Erst vor Kurzem boykottierte der Superstar im Premier-League-Spiel seines Teams gegen Tottenham seine Einwechslung und verließ die Ersatzbank bereits vor dem Schlusspfiff in Richtung Kabine.

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Durch derartige Aktionen scheint er nicht nur den Rückhalt der Mannschaft zunehmend zu verlieren, auch sein Trainer zog entsprechende Konsequenzen und suspendierte den Offensivakteur für das wichtige Spiel gegen den FC Chelsea. Am Dienstag kehrte der Portugiese dann ins Mannschafts-Training zurück. „The Sun“ berichtet, dass Ronaldo sich für sein Verhalten entschuldigen musste, um die Wogen erst einmal zu glätten. Der Club selbst gab diesbezüglich keine Stellungnahme ab.

Was die Personalie Cristiano Ronaldo angeht, vertreten Experten der Branche unterschiedliche Ansichten. „Aus meiner Sicht muss er weg. Es ist sowohl für ihn als auch für den Verein das Beste“, meinte etwa Ex-Profi Mladen Petric bei „Sky“- United-Legende Peter Schmeichel sieht das hingegen anders. „Ich denke immer noch, dass er hier eine wichtige Rolle spielt“, sagte er im Interview mit dem TV-Sender.

Aus aktuellem Anlass hat FanQ die Fußballfans in Deutschland befragt, für wie wahrscheinlich sie einen Wechsel des Superstars im Winter halten. Die Anhänger sind dabei unterschiedlicher Meinung. So stimmen 28,85 % der Teilnehmer einer entsprechenden Umfrage mit nur einem (11,54 %) oder zwei (17,31 %) von fünf möglichen Sternen. 41,45 % der Befragten glauben hingegen eher an einen Transfer und vergeben hierfür vier (31,73 %) oder alle fünf Sterne (9,62 %). Im Durchschnitt bewerten die Fans die Wahrscheinlichkeit eines Winter-Wechsels von Cristiano Ronaldo mit 3,11 von fünf Sternen. Es bleibt abzuwarten, ob es tatsächlich zum Abschied des Portugiesen von den ‚Red Devils‘ kommt oder ob alle Parteien noch einmal zusammenfinden werden.

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