Fans halten Ausstiegsklauseln für Hofmann und Plea für zu niedrig

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Borussia Mönchengladbach konnte zuletzt die Verträge der beiden Leistungsträger Jonas Hofmann und Alassane Plea bis zum Sommer 2025 verlängern. Dabei musste Sportdirektor Roland Virkus allerdings Kompromisse eingehen. So ließen beide Offensivspieler für die Sommertransferperiode 2023 Ausstiegsklauseln in ihrem Kontrakt verankern, die jeweils bei lediglich knapp über zehn Millionen Euro liegen sollen. Aus diesem Grund hat FanQ die deutschen Fußballfans befragt, ob die Klauseln zu niedrig angesetzt sind.

Beide Leistungsträger können 2023 für etwas mehr als zehn Millionen Euro gehen

Virkus gelang es zwar, bei beiden Profis eine Option auf ein weiteres Vertragsjahr über 2025 hinaus auszuhandeln, die sich nach der jeweiligen Anzahl der Einsätze der beiden Profis richtet. Da sich die Klausel nicht nur auf ihr letztes Vertragsjahr 2024/2025 bezieht, müssen Hofmann und Plea über ihre gesamte Vertragslaufzeit regelmäßig auf dem Feld stehen, damit diese greift.

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Allerdings sind die beiden ab dem Sommer 2023 gültigen Ausstiegsklauseln, die nach Informationen der „Sport Bild“ in beiden Fällen nur knapp über der Zehn-Millionen-Euro-Marke liegen, durchaus ein Wermutstropfen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Verantwortlichen der Borussia einen zweiten Fall „Ginter“ unbedingt vermeiden wollten. Der Innenverteidiger verließ Gladbach in diesem Sommer ablösefrei in Richtung Freiburg, nachdem sein Vertrag bei den ‚Fohlen‘ ausgelaufen war.

Dasselbe Szenario hätte bei Hofmann und Plea wieder gedroht. Beide hätten dem Verein im Sommer 2023 zum Nulltarif den Rücken kehren können. So gesehen wird durch das Zugeständnis der Gladbach-Bosse ein Worst-Case-Szenario verhindert. Selbst wenn Clubs diese Klauseln im kommenden Sommer ziehen, erhält die Borussia insgesamt immerhin einen Transfererlös, der über 20 Millionen Euro höher ausfällt, als wenn man beide Profis ablösefrei verloren hätte.

Gleichwohl hat FanQ die Fußballfans in Deutschland in diesem Zusammenhang befragt, ob die Ausstiegsklauseln bei den beiden Leistungsträgern zu niedrig festgelegt sind. Mehr als sieben von zehn (71,56 %) an der Umfrage teilnehmenden Personen sind dabei der Meinung, dass die Verantwortlichen der ‚Fohlen‘ die fixen Ablösesummen bei beiden Offensivstars hätten höher aushandeln sollen. Demgegenüber denkt circa jeder Fünfte (19,27 %), dass die Höhe der Klauseln vor dem Hintergrund, dass man die beiden Stars ansonsten gegebenenfalls kostenlos verloren hätte, noch im akzeptablen Bereich liegt.

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