Fans in Deutschland wollen Menschenrechte, Rechtstaatlichkeit und Demokratie als Mindest-Erfordernisse bei Turnieren

Köln. Die WM in Katar wird in Deutschland mehr als kritisch gesehen. Im vierten Teil einer Studienreihe zur WM 2022 hat FanQ über 3.500 Fußballfans in Deutschland befragt, wie der DFB und die FIFA Glaubwürdigkeit zurückerlangen könnten.

Die WM 2022 in Katar ist in vollem Gange und FanQ blickt über das gesamte Jahr mit einer Studienreihe auf die Meinung der Fußball-Fans in Deutschland. An der Konzeption wirkten unter anderem auch Prof. Dr. Harald Lange vom Institut für Sportwissenschaften der Universität Würzburg und Prof. Dr. Axel Faix vom Institut für Wirtschaft der Fachhochschule Dortmund mit. Nun ist der vierte Teil dieser Studienreihe ausgewertet und die ausführliche Auswertung abrufbar.

56,0 % der Fans in Deutschland glauben, dass der DFB seine Führungsstrukturen ändern muss, um sportlich wieder mehr Erfolg zu haben. 39,0%glauben zudem, dass man durch eine solche Veränderung mehr Glaubwürdigkeit erlangen könnte. Beim Weltverband FIFA ist dieser Punkt noch ausgeprägter. 51,0 %der Befragten wünschen sich andere Führungsstrukturen, damit der Verband wieder glaubwürdiger wird.

Ganze 71,1 % der Fans in Deutschland finden, dass die FIFA ihre Rolle als Monopolist im Weltfußball missbraucht. 34,5 % der Befragten stimmen der Aussage „voll“ oder „eher“zu, dass es einen konkurrierenden Fußballverband zur FIFA geben sollte, während 43,7 % der Fans dieser Aussage „überhaupt nicht“ oder „eher nicht“ zustimmen.

28,1 % der Fans in Deutschland finden die gesellschaftliche Orientierung der UEFA im Vergleich zur FIFA „viel stärker“ oder „etwas stärker“. 35,9% der Befragten sehen beide Verbände in diesem Aspekt gleichauf und 11,2 %empfinden die gesellschaftliche Orientierung der UEFA als schwächer.

Der Aussage: „Die Einhaltung von Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sollten Mindest-Erfordernisse für Turniere sein“ stimmen 48,8 % der Fans in Deutschland „voll zu“, weitere 13,8 % stimmen „eher zu“.

31, 0 % der Befragten empfehlen Sponsoren bei kritisierten Wettbewerben eine aktive Abgrenzung vom Ereignis, 29, 0 % das Vortragen von Kritik.

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