DFB: Fans in favour of dual leadership consisting of a woman and a man as a presidential model
DFB will Frauenanteil von 30% bis 2027 in seinen Gremien – Nur 8,7% der Anhänger trauen das dem Verband auch zu
FanQ-Umfrage: Frauen sind in Führungspositionen der großen Fußballvereine und -verbände nach wie vor unterrepräsentiert. Gleichzeitig erfährt dieser Umstand aktuell durch Skandale wie den des Verhaltens des mittlerweile ehemaligen spanischen Verbandspräsidenten Luis Rubiales bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2023 eine zusätzliche Aufmerksamkeit. Vor diesen Hintergründen hat FanQ im Auftrag des SID über 4.000 Fans befragt, wie sie die gegenwärtige Situation bewerten, wie sie die Bemühungen des DFB in dieser Sache einschätzen und welche Maßnahmen sie zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit empfehlen.
Ausgehend von der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes würden 51,2 % der Fußballbegeisterten eine Doppelspitze aus einer Frau und einem Mann als Präsidiumsmodell befürworten, wohingegen sich 30,5 % der Umfrageteilnehmer gegen diese Idee aussprechen.
Hinsichtlich der Frage, ob sie eine Frau als alleinige Präsidentin des größten nationalen Sport-Fachverbandes der Welt begrüßen würden, sind die Anhänger geteilter Meinung. 36,6 % der Befragten würden diesen Schritt unterstützen, während 35,2 % sich nicht mit dieser Vorstellung anfreunden könnten.
Für die Zukunft hat sich der DFB in jedem Fall konkrete Ziele gesetzt, um die Diversität innerhalb des Verbands zu fördern. Bis 2027 soll der Frauenanteil in den DFB-Gremien mindestens 30 % betragen. Auch hierzu gehen die Ansichten der deutschen Fußballfans auseinander. 41,6 % der Befragten sind der Meinung, dass diese Zielsetzung zu gering ausfalle, wohingegen 31,1 % der Umfrageteilnehmer denken, dass die Marke von 30 % zu hoch angesetzt sei. 17,6 % der Anhänger halten diesen Schwellenwert für genau richtig.
Einig ist man sich allerdings in der Frage, ob man dem DFB überhaupt zutraut, diesen Zielwert zu erreichen. So glauben nur 8,7 % der Befragten daran, dass der Verband in der Lage sei, diese konkrete Zielsetzung bis zum Jahr 2027 umzusetzen. 53,9 % der Umfrageteilnehmer vertreten hingegen die Ansicht, dass der DFB es nicht zustande bringen wird, dieses Vorhaben auch tatsächlich in diesem Umfang zu realisieren.
Um dem Ist-Zustand entgegenzuwirken, finden 47,2 % der Anhänger, dass die Clubs sowie Verbände wie der DFB mehr Geld für Programme investieren sollten, die zum Ziel haben, mehr Frauen in Führungspositionen im Profi-Fußball zu installieren. Nur 35,9 % der Fußballbegeisterten halten dies hingegen nicht für nötig.
Als wesentliche Maßnahme zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit im Fußball nennen 62,4 % der Fans eine gleiche Bezahlung für dieselben beruflichen Tätig-keiten. Des Weiteren halten die Anhänger spezifische Programme für Frauen in leitenden Positionen (28,2 %), eine verbindliche Frauen-Quote in Höhe von 30 % in Führungsrollen (24,2 %), Parität in Vereinsgremien (20,5 %) eine geschlechter-gerechte Sprache (9,6 %) und Diversity-Trainingsprogramme (9,5 %) für denkbar.
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