Angebote aus England und Italien: Fans raten N’Dicka dennoch zum Verbleib bei Eintracht Frankfurt

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Eintracht Frankfurt spielt bislang eine im Großen oder Ganzen zufriedenstellende Saison. In der Champions League hat man das Weiterkommen noch in der eigenen Hand, im DFB-Pokal wurde kürzlich der Achtelfinaleinzug perfekt gemacht und in der Bundesliga liegt man derzeit auf Champions-League-Kurs. Kein Wunder also, dass der eine oder andere Leistungsträger Begehrlichkeiten weckt. FanQ hat die deutschen Fußballfans zu den Personalien Evan N’Dicka und Randal Kolo Muani befragt.

Verträge von N’Dicka und Kamada laufen im Sommer aus

Abwehrspieler Evan N’Dicka ist seit Jahren eine feste Größe bei Eintracht Frankfurt. Mit einem Marktwert von 32 Millionen Euro („transfermarkt.de“) ist der Franzose der teuerste Akteur der ‚Adler‘. Doch der Kontrakt des 23-Jährigen läuft im Juli 2023 aus, auch ein Blitz-Wechsel im Winter scheint nicht unmöglich. Es wäre die letzte Chance für die Hessen, um noch eine entsprechende Ablösesumme zu kassieren, sollte N’Dicka sich dazu entscheiden, sein Arbeitspapier nicht zu verlängern.

Nach Informationen der „Bild“ buhlt Premier-League-Tabellenprimus FC Arsenal intensiv um die Dienste des Innenverteidigers. Das Boulevard-Blatt beruft sich dabei auf die englische Tageszeitung „Evening Standard“. Die ‚Gunners‘ suchen demnach bereits seit einiger Zeit einen linken Innenverteidiger. Ein Indiz dafür ist beispielsweise, dass Arsenal im vergangenen Sommer versucht hat, Lisandro Martinez zu verpflichten. Der Argentinier wechselte dann aber für über 57 Millionen Euro zu Ligakonkurrent Manchester United.

Dennoch läuft es beim englischen Hauptstadtclub momentan sehr gut. Auch die Abwehr um Ben White, William Saliba und Gabriel Magalhães macht einen stabilen Eindruck. Erstgenannter muss derzeit sogar nach rechts ausweichen, was die Frage aufwirft, ob das Team von Mikel Arteta auf dieser Position überhaupt Bedarf hat. Einen Stammplatz hätte N’Dicka im Falle eines Wechsels also keinesfalls sicher, zumal die aktuelle Hintermannschaft des Premier-League-Tabellenführers bestens eingespielt zu sein scheint.

Die „Bild“ bringt mit Juventus Turin jedoch einen weiteren Interessenten ins Spiel. Bei den kriselnden Italienern, die derzeit in der Serie A nur auf dem achten Platz rangieren, wäre der Franzose wohl eher gesetzt. Zudem würde der Abwehrspieler auf seinen ehemaligen Teamkollegen Filip Kostic treffen. Andererseits darf nach aktuellem Stand zumindest angezweifelt werden, ob ein Wechsel nach Turin einen sportlichen Aufstieg darstellen würde.

Die dritte Option des 23-Jährigen wäre eine Vertragsverlängerung bei der Eintracht.  Dem Spieler liegt auch ein entsprechendes Angebot vor, allerdings hat dieser noch keine finale Entscheidung getroffen.  Dasselbe gilt für Daichi Kamada, der sich seit Wochen in einer bestechenden Form befindet. Der Kontrakt des Offensivspielers läuft ebenfalls im kommenden Sommer aus.

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„Noch gibt es keine Entscheidung, in welche Richtung es geht. Wir haben den beiden auch kein Ultimatum gestellt. Das Angebot liegt weiter vor und wir sind im Austausch“, erklärte SGE-Sportvorstand Markus Krösche im Gespräch mit der „Bild“.

Die Frankfurter Verantwortlichen befinden sich im Hinblick auf die beiden Personalien in einer denkbar schlechten Verhandlungsposition. Nach Informationen des Boulevard-Blatts wären die Hessen bereit, N’Dicka im Winter für 15 Millionen Euro ziehen zu lassen, sollte er sich gegen eine Verlängerung seines Kontrakts entscheiden. Finanziell wäre das in Anbetracht des auslaufenden Vertrags des Franzosen sicher noch gutes Geld. Andererseits würde ein Abgang des Verteidigers eine erhebliche sportliche Lücke hinterlassen.

FanQ hat die Fußballfans in Deutschland in diesem Kontext befragt, wie N’Dicka sich entscheiden sollte. Über zwei Drittel (67,42 %) der Anhänger finden dabei, dass der 23-Jährigen beim amtierenden Europa-League-Sieger bleiben sollte. 14,41 % der Umfrageteilnehmer denken hingegen, dass ein Wechsel zum FC Arsenal der richtige Schritt für den Defensivakteur wäre. Weitere 7,87 % der Befragten vertreten die Ansicht, dass sich der Franzose Juventus Turin anschließen sollte.

Ein weiterer Erfolgsgarant im Team von Übungsleiter Oliver Glasner ist Neuzugang Randal Kolo Muani. Der Franzose kam im vergangenen Sommer ablösefrei vom FC Nantes und stellte auf Anhieb unter Beweis, dass er die erhoffte Verstärkung im Angriff der Hessen darstellt. Der Mittelstürmer war in seinen bisherigen zehn Bundesligaeinsätzen an elf Treffern beteiligt. Neben seinen drei Toren tritt er vor allem durch seine acht Assists positiv in Erscheinung, Damit ist der 23-Jährige der aktuell beste Vorlagengeber der Liga. Anders als seine Mannschaftskollegen N’Dicka und Kamada dürfte Kolo Muani zumindest in naher Zukunft keine Abwanderungsgedanken hegen. Sein Vertrag läuft noch bis zum Juli 2027, die Frankfurter Verantwortlichen können also vorerst beruhigt sein.

FanQ hat die deutschen Fußballfans angesichts seiner guten statistischen Werte befragt, wie viele Torvorlagen der Angreifer in dieser Spielzeit insgesamt geben wird. 57,53 % der Anhänger gehen dabei davon aus, dass der Franzose am Ende dieser Spielzeit 15 bis 20 Assists auf seinem Konto haben wird. 27,40 % der an der Umfrage teilnehmenden Personen trauen Kolo Muani hingegen nur 10 bis 15 Vorarbeiten zu. Immerhin 9,59 % der Befragten glauben, dass der 23-Jährige in dieser Saison 20 bis 25 Treffer auflegen wird.

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